Auf achgut erschien ein lesenswerter Beitrag zur aktuellen Corona-Lage. Es wird dargelegt, dass in Blindstudien die Messgenauigkeit von Laboren getestet wurde. Hauptergebnis: Bei Testproben (also künstlich im Labor erzeugten Proben), die kein Corona Virus enthielten, wurde in 1,4% der Fälle positiv auf Sars-Cov-2 getestet.

In der Woche vom 11.–17. Mai wurde 425.842 Tests durchgeführt. Davon wurden 7.060 positiv auf Sars-Cov-2 getestet. Das entspricht 1,7 Prozent und liegt damit nur kaum über den 1,4% falsch positiven Testergebnissen. Das bedeutet eben auch, dass die Zahl der neu positiv getesteten kaum über der Messgenauigkeit der Tests liegen.

Weiterhin ist zu beobachten, dass die Zahl der Neuinfektionen pro hunderttausend Einwohner stetig fällt und mittlerweile bei weniger als 0,6 pro 100.000 angekommen ist. R bleibt stabil kleiner 1 und das seit dem 09.04.2020. Die Entwicklung der Zunahme der Zahl der Toten ist ebenfalls rückläufig.

Das bedeutet bei all den Berichten über Superspreader, dass deren Auftreten keinen negativen Einfluss hat. Die Kennzahlen werden nicht schlechter sondern besser. Man kann daher nicht schließen, dass die Superspreader die Pandemie am Laufen halten.

Schlussfolgerung

Die Bundesregierung sowie alle Landesregierungen müssen
a) den Lockdown beenden und
b) ihrer Vorsorgepflicht nachkommen, was in diesem Kontext so viel heißt, eine ausreichende Zahl von Dunkelfeldmessungen durchzuführen, um rechtzeitig ein Wiederaufflammen der Pandemie erkennen und dieser entgegenwirken zu können.

Ein Gedanke zu „Zahl der Neuinfektionen im Bereich der Messgenauigkeit“

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